Nach dem Angriff durch Hacker auf BF3-Server mit der durch den Punkbuster überprüften Bann-Liste GGC-Stream scheint nun ein Streit darüber auszubrechen, wer an der Sicherheitslücke die Schuld trägt. Der Entwickler der Punkbuster-Software Even Balance sieht das Leck offenbar beim GGC-Stream (Gemeinsam gegen Cheater). Umgekehrt macht die Vereinigung den Punkbuster-Urheber Even Balance für den Bann der 150 Spieler verantwortlich.
So schreibt Tony Ray von Evan Balance: "Wenn eine Admin-Group nicht vorsichtig ist, wen sie beitreten lässt, dann ist sie offen für derlei Angriffe. Es mussten sich durch die Jahre schon andere Dritt-Admin Groups mit solchen Angriffen rumschlagen, die aufhören, sobald man vorsichtig ist, wen man in seine Reihen aufnimmt." GGC stellt dagegen die Frage, wo denn die Sicherheitslücke bei GGC sein soll, von der einige Leute sprechen. Es sei Fakt, "dass nicht GGC-Stream das Problem ist, sondern Punkbuster und das ist Even Balance schon seit Jahren bekannt."
Wer hinter dem Angriff steckte, ist nach wie vor unklar. Eingangs hatte man die Cheatergruppe Artificial Aiming als Urheber der falschen Bannlisten vermutet. Diese ließ jedoch zwischenzeitlich verlauten, dass sie den Angriff begrüße, ihn aber nicht selbst begangen habe. Wie GGC mitteilt, sollen jedenfalls alle zu Unrecht gebannten Spieler wieder entsperrt worden sein.
Wie gestern schon bekannt wurde ist am 6. 11. ein digitaler "Einbruch" bei Steam erfolgt.
Da nicht sonderlich klar ist auf was genau die Eindringlinge Zugriff hatten sollte jeder seine Steam-Zugangsdaten ändern.
Wer so dumm war für weitere Onlinezugänge (z.B. Skype / Facebook, Xfire etc.) dieselben Passwörter wie für Steam zu verwenden sollte auch auf diesen Plattformen die Zugangsdaten ändern.
Details gibt es auch nochmal auf Heise.de, Steam selbst zeigt beim Start ebenfalls eine entsprechen Meldung an.